Wasser im Weesower Luch ?

Beitragsbild WeLu

(K.L.) 03. November 2020

Nachdem es in den letzten Wochen in unserer Region geregnet hat, mitunter auch sehr ergiebig, waren wir am 2. und 3. 11. 2020 wieder auf Wassersuche in den Gewässern des Weesower Luchs.
Hier die Bilanz:

» Kein Wasser im Hohen Graben, im Kleingewässer (westlich) sowie im Graben 1 bzw. 2.

» Geringfügige Wassermengen waren im westlichen Teil des Igelpfuhls gleich an zwei Stellen sowie im östlichen Kleingewässer festzustellen.
An der tiefsten Stelle im genannten Igelpfuhl-Bereich war ein Bau zu erkennen.
Auch der Elsengraben führte an einzelnen Stellen etwas Wasser.
Weiterhin waren zwei Wasserstellen im Gnatzpfuhl zu sichtbar.

Insgesamt wohl eher eine unbedeutende “Ausbeute”, die aber Hoffnung aufkommen lässt, dass es bei weiterem Regenwetter wieder mehr Wasser im Weesower Luch geben wird.

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Die Kraniche sind wieder da

Kraniche im Weesower Luch

(K.L.) 25. Oktober 2020

In der 43. Kalenderwoche konnte man auf einem Feld neben dem Weesower Luch wieder ein Schauspiel erleben. Mehr als 100 Kraniche (bei 50 habe ich aufgehört zu zählen) haben sich versammelt, um sich für den Weiterflug zu stärken.
Hinzu kam ein ohrenbetäubendes Rufen, dass sicher weithin zu hören war.

Mit einem 600er-Tele gelang es uns, einige Aufnahmen der auf eine ausreichende Fluchtdistanz achtenden Tiere zu machen.

Kraniche im Weesower Luch


Auf Wikipedia heißt es u.a. zum Kranich:

“Die Schönheit der Kraniche, ihre spektakulären Balztänze und ihr gut zu beobachtender Zug haben schon in früher Zeit die Menschen fasziniert. In der griechischen Mythologie war der Kranich Apollon, Demeter und Hermes zugeordnet. Er war ein Symbol der Wachsamkeit und Klugheit und galt als „Vogel des Glücks“. In der Heraldik ist der Kranich das Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit. In der Dichtung steht der Kranich symbolisch für das Erhabene in der Natur.”

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2. Wiesenmahd 2020 im Luch ist Geschichte

Beitragsbild Wiesenmahd WeLu Okt 2020

(K.L.) 22. Oktober 2020

In der zweiten Oktoberwoche 2010 wurde begonnen im gesamten Luch die zweite Wiesenmahd durchzuführen.
Das betrifft sowohl das Gebiet nördlich des Hohen Grabens als auch den südlichen Bereich.

Bereich nord-östlich des Hohen Grabens

  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Nord-östlicher Bereich | Vor der Mahd
  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Nord-östlicher Bereich | Vor der Mahd
  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Anschnitt im nord-östlichen Bereich
  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Anschnitt im nord-östlichen Bereich
  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Nach der Mahd im nord-östlichen Bereich
  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Nach der Mahd im nord-östlichen Bereich

Bereich süd-westlich des Hohen Grabens:

  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Nach der Mahd im süd-westlichen Bereich
  • Wiesenmahd WeLu Okt 2020
    Nach der Mahd im süd-westlichen Bereich

Viel Leben im Weesower Luch

Beitragsbild Distel

(K.L.) 3. September 2020

Ende August war wieder mal eine “große Runde” im Weesower Luch gemacht.
Trotz vorangegangener mehrtägiger Tage mit extremen Temperaturen war relativ viel Leben im Luch vorhanden. Wir haben etwas davon versucht in Bildern festzuhalten.
Leider gab es auch bisherigen Jahr zu wenig Regen, so dass sämtliche früher wasserführende Gewässer trocken sind.

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Zweite Wiesenmahd im Weesower Luch 2020

Wiesenmahd im Weesower Luch 2

(K.L.) 30. Juni 2020

In der 26. und 27. Kalenderwoche 2020 wurde die zweite Wiesenmahd im Weesower Luch durchgeführt .
Gemäht wurde weiträumig im Gebiet um den Igelpfuhl, das sowohl die Zone 1 als auch die Zone 2 des Weesower Luchs umfasst.

Wiesenmahd im Weesower Luch 2

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Pflege- und Unterhaltungs- maßnahmen am Grabensystem des Weesower Luchs

Beitragsbild Graben 2

(K.L.) 29. Juni 2020

In der 26. Kalenderwoche wurde mit den jährlichen Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen an den Grabensystemen des Weesower Luch begonnen.
Betroffen davon waren der Hohe Graben, der Elsengraben und der Graben 2. Der Graben 1 war zum Besuchszeitpunkt nicht betroffen.
Die Ergebnisse sehen Sie in den nachfolgenden Bilderserien.
Bei nahezu allen Verrrohrungen ist sichtbar, dass sie mehr oder weniger versandet sind.

Hoher Graben

  • Hoher Graben
  • Hoher Graben

Elsengraben

  • Elsengraben
  • Elsengraben
  • Elsengraben

Graben 2

  • Graben 2
  • Graben 2
  • Graben 2
  • Graben 2
  • Graben 2 Ortseingang Weesow
  • Graben 2 Ortseingang Weesow

Das Weesower Luch hat ab heute eine Informationstafel

Beitragsbild Infotafel Weesower Luch

(K.L.) 19. Juni 2020

Am 18.06.2020 war es endlich so weit, die Informationstafel zum Weesower Luch wurde durch die Firma Nowka + Forster aufgestellt.
Die Aufstellung erfolgte neben der bereits bestehenden Sitzgruppe an der Kreuzung Weesower Dorfstr. / KAP-Straße nach Börnicke / Willmersdorfer Weg.

Infotafel Weesower Luch

Inhaltlich informiert die zweiseitige Tafel über das Weesower Luch als Naturschutz- und FFH-Gebiet, gibt Einblicke in die aktuellen Probleme und zeigt beispielhaft auf, warum es sich auch heute noch lohnt, sich für den Schutz des Gebietes einzusetzen.
Erarbeitet wurden die Tafelinhalte durch die Stiftung Naturschutzfonds mit Unterstützung der Werneuchener Karl und Jutta Lehmann.

Infotafel Weesower Luch
Tafel-Vorderseite
Infotafel Weesower Luch
Tafel-Rückseite

Beim Tafelsystem hat man sich an das in Werneuchen vorhandene Stadtinformationssystem angelehnt.Auftraggeber ist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim, die auch die Kosten für die Anfertigung und Installation übernommen hat.

Die Aufstellung der Tafel wurde gleichzeitig genutzt, um den Bürgermeister der Stadt Werneuchen über die aktuelle Situation im Weesower Luch zu informieren.
Herr Dipl. – Agr. – Ing. A. F. Schneider (Vertreter des Landschaftspflegeverbandes Barnim) erläuterte die aktuelle Situation im Luch – vor allem zur Wassersituation und über Vorhaben zu deren Verbesserung.

Es wurde verabredet, künftig eng zusammenzuarbeiten und sich bei der weiteren Vorgehensweise abzustimmen.

Erste Wiesenmahd im Weesower Luch 2020

Wiesenmahd im Weesower Luch 1

(K.L.) 07. Juni 2020

In der 23. / 24. Kalenderwoche wurde wieder die turnusmäßige Wiesenmahd im Weesower Luch durchgeführt.
Betroffen davon war der Teil des Luchs zwischen dem Hohen Graben und der Alten Willmersdorfer Straße (das Gebiet rings um den Gnatzpfuhl).
Die Wiesenmahd ist erforderlich, um eine Verbuschung der Grünlandflächen zu verhindern und dient der Heugewinnung.

Wiesenmahd im Weesower Luch
Wiesenmahd im Weesower Luch
Wiesenmahd im Weesower Luch

Großflächige Verteilung von Stroh im Weesower Luch

Stroh im Naturschutzgebiet Beitragsbild

(K.L.) 31. Mai 2015

Es geschehen noch “wundersame” Dinge.
Bei einem Besuch im Weesower Luch im April 2020 war festzustellen, dass großflächig und im unterschiedlichem Ausmaß Reste von Stroh vorzufinden waren. An einigen Stellen waren noch Kotreste sichtbar.
Das betraf sowohl die Grünlandfläche rund um den Gnatzpfuhl als auch Flächen um den Igelpfuhl.
Da nahezu der gesamte Bereich des Luchs davon betroffen ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass hier entsprechende Technik eingesetzt worden ist.


Die nachfolgenden Fotos sind an unterschiedlichen Stellen des Weesower Luchs aufgenommen worden.

Die Verordnung über das Naturschutzgebiet „Weesower Luch

verbietet im § 4 (2) Nr. 19 “Schmutzwasser, Gülle, Dünger, Gärfutter oder Klärschlamm auszubringen, einzuleiten, zu lagern oder abzulagern; die §§ 4 und 5 der Klärschlammverordnung bleiben davon unberührt“,

laut § 5 (1) Nr. 1c “§ 4 Abs. 2 Nr. 19 gilt, wobei in Zone 2 organische Düngemittel mit Ausnahme von Gülle entsprechend einem Düngeäquivalent von 1,5 Großvieheinheiten pro Hektar ausgebracht werden dürfen und eine mineralische Phosphat-Kali-Düngung nach Entzug möglich ist. Im übrigen gelten weiterhin § 4 Abs. 2 Nr. 17, 18 und 20“.

In jedem Fall ist für FFH-Gebiete das Verschlechterungsverbot (§ 33 Bundesnaturschutzgesetz) vorgeschrieben.
Der Artenreichtum darf sich durch Düngung nicht verändern und die für das Gebiet typische Pflanzenwelt muss zwingend erhalten bleiben.
Das gilt natürlich für die “Mageren Flachland-Mähwiese” im Weesower Luch.

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