FFH-Managementplan “Weesower Luch” ist fertiggestellt

Grünlandfläche im Weesower Luch

(K.L.) 12. 07. 2019

Der FFH-Managementplan “Weesower Luch” ist fertiggestellt und vom Auftraggeber (Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg /Natura 2000 in Brandenburg) abgenommen worden.

Den aktuellen noch vorläufigen Bericht und die Karten zum Managementplan findet man auf der Website Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg.

Er wird nun dem Landesamt für Umwelt (LfU) zur Bestätigung übergeben.

Nach Veröffentlichung auf der LfU-Website ist er dann gültiges Handlungsinstrument für das Weesower Luch. Veröffentlich wird er in der Kategorie Managementpläne für Natura 2000-Gebiete des LfU.

Wiesenmahd bzw. Pflege- und Unterhaltungs- maßnahmen am Grabensystem

(K.L.) 10. / 23. Juni 2019

Anfang und Mitte Juni 2019 wurden wieder komplette Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen im Weesower Luch durchgeführt.

Das betrifft zum einen die Wiesenmahd im vorderenTeil des Weesower Luchs zwischen Alte Willmersdorfer Str. und Hohen Graben, wo auch der Gnatzpfuhl beheimatet ist.
In der Folge wurde dann der hintere Bereich vom Hohen Graben bis zu den Kleingewässern bearbeitet.

Weiterhin wurde begonnen das Grabensystem – konkret den Hohen Graben – wieder freizuschneiden und den Untergrund von Bewuchs zu befreien.

Wiesenfläche zwischen Alte Willmersdorfer Str. und Gnatzpfuhl
Wiesenfläche zwischen Gnatzpfuhl und Hoher Graben

Zum Vergrößern der Fotos diese bitte anklicken!

Hoher Graben wurde wieder freigeschnitten.

Sie fliegen wieder, die Schmetterlinge im Weesower Luch

(K.L.) 22. April 2019

Im April zeigten sich wieder verschiedene Schmetterlingsarten im Weesower Luch.

Neben Weißlingen und Kleinen Feuerfaltern konnten wir den Aurora-Falter, den Ampfer Purpurspanner, den Perlmuttfalter, das Tagpfauenauge und den Zitronenfalter im Foto festhalten.

Zum Vergrößern Fotos bitte anklicken!

Frühjahrs- Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen im Luch

Weesower Luch und Wiesenschleppe 30 03 2019

Fläche östlich des Hohen Grabens

(K.L.) 31. März 2019

In der 14. Kalenderwoche 2019 wurden die jährlichen Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen auf den Grünlandflächen des gesamten Weesower Luchs durchgeführt.

Mittels Wiesenschleppe bzw. Walze wurde der Boden eingeebnet, um den Pflanzen ein optimales Wachstum zu ermöglichen.

Weesower Luch und Wiesenschleppe 30 03 2019
Fläche westlich des Hohen Grabens

Auch im Fast-Winter gibt es schöne Motive im Weesower Luch

Im bisherigen Winter 2018/19 hatten wir wenig Möglichkeiten “schneereiche” Landschaftsfotos im Weesower Luch zu machen.
Leider hat auch der Regen in diesem Zeitraum nicht ausgereicht, um das Wasserdefizit in den Gräben und vor allem im Igelpfuhl abzumindern. Lediglich der Gnatzpfuhl war minimal wasserführend, was sicher auch am Schutz der den Bereich umgebenden Bäume und Sträucher liegt.

So zeigte sich die Luch-Landschaft im herbstlichen Gewand, wie beispielhaft unser Foto mit Blick auf den Igelpfuhl-Bereich zeigt (Aufnahme vom 9. Jan. 2019).

Anders sah die Situation um den 20. Jan. herum aus. Der minimale Schneefall überzog die Luch-Landschaft wie mit etwas “Puderzucker”. In den Abendstunden konnte man dort die Schönheit der Landschaft im Bild festhalten.

Neue Hinweisschilder zur Kennzeichnung des Naturschutzgebietes “Weesower Luch” aufgestellt

Header Hinweisschilder Weesower Luch

Lange hat es gedauert, aber nun sind sie da!
Gemeint sind die Hinweisschilder, die das Gebiet “Weesower Luch” für Jedermann sichtbar als Naturschutzgebiet kennzeichnen.
Insgesamt haben die Stadtwerke Werneuchen im Auftrag der zuständigen Naturschutzbehörde an drei (ursprünglich waren vier geplant) verschiedenen Stellen die bereitgestellten Schilder aufgestellt.
Das betrifft eine Position im östlichen Bereich des Luchs an der Alten Willmersdorfer Str. und zwei weitere entlang der alten Straße von Weesow nach Löhme.
Standort-Details kann man der untenstehenden Karte entnehmen. Die neu aufgestellten Hinweisschilder sind mit roter Schrift markiert.

Hinweisschilder Weesower Luch
Standort: Alte Willmersdorfer Str. / Ecke Alte Löhmer Str. 
  • Hinweisschilder Weesower Luch
    Standort: Alte Löhmer Str. direkt am Beginn des frei zugänglichen Hohen Grabens
  • Hinweisschilder Weesower Luch
    Standort: Alte Willmersdorfer Str.  | ca. 80 m
    vom Weesower Luch an einem Feldrand
© Jutta Lehmann 2018

Rechtsvorschriften:

Kennzeichnung von Schutzgebieten und anderen besonders geschützten Teilen von Natur und Landschaft

Anlage zum Runderlass des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz vom 18. April 2006 über die Kennzeichnung von Schutzgebieten und anderen besonders geschützten Teilen von Natur und Landschaft


Wiesenmahd im Weesower Luch | Grünlandflächen westlich des Hohen Grabens (Flächen 2 und 3)

2018 10 Wiesenmahd Header

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 16. Okt. 2018

In der 41. und 42. Kalenderwoche 2018 wurden die Grünlandflächen westlich des Hohen Grabens wieder gemäht.

 

Herbstzeit im Weesower Luch beginnt

Schmetterlinge im Herbst,_Header

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 03. Okt. 2018

Im Weesower Luch ist inzwischen der Herbst eingezogen. Vor allem die hintere Grünlandfläche (Fläche 3) hat durch die sommerliche Hitzeperiode gelitten.

Anders bei der Tierwelt. Bei einem Rundgang durch das gesamte Luch begegneten uns alte Bekannte aber auch eine noch nicht gesichtete Schmetterlingsart, der Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus). Das gefundene Exemplar ist allerdings erheblich “abgeflogen”, so dass wir uns nicht sicher bei der Bestimmung waren.

Weitere gesichtete Insekten:

Gnatzpfuhl noch immer wasserführend

Gnatzpfuhl wasserführend, header

Avatar Karl Lehmann(K.L.) 01. Okt. 2018

Der Sommer 2018 zählt mit zu den trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Das hatte auch Auswirkungen auf die wasserführenden Bereiche des Weesower Luchs. Mit Stand vom 30. Sept. 2018 waren weder der Igelpfuhl, noch die Kleingewässer und die einzelnen Gräben einschließlich Hoher Graben ohne Wasser.

 

Eine Ausnahme gibt es allerdings zu berichten. Der Gnatzpfuhl führt noch immer Wasser, wenn auch im Laufe der Zeit immer weniger.

 

 

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