Zum Wasserstand im Weesower Luch, April 2018

Pano Gnatzpfuhl

Avatar Karl Lehmann 17. April 2017

Mehrfach haben wir schon darüber berichtet, wie wichtig Wasser für den Bestand des Weesower Luchs ist.
Im Zeitraum vom 10. bis 15. April haben wir wieder eine “fotografische Bestandsaufnahme” durchgeführt.

 

Gnatzpfuhl

 

Hoher Graben

 

Graben 1

 

Igelpfuhl

 

Kleingewässer

 

Elsengraben

Wieder Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen im Weesower Luch

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 17. April 2018

In der 18./19. Kalenderwoche wurden Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen auf den Grünlandflächen des Weesower Luchs durchgeführt. Ein Großteil der Flächen wurde wieder mittels Wiesenschleppe bzw Walze geebnet, so z.B. die häufig anzutreffenden Maulwurfshügel.
Ziel dieser Maßnahme ist es, möglichst durchgängig den Bewuchs auf den Grünlandflächen zu ermöglichen.

 

Sitzgruppe am Weesower Luch eingerichtet

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 10. März 2018

Seit kurzem gibt es für Wanderer – ob zu Fuß oder per Fahrrad – die Möglichkeit, eine Rast am nordöstlichen Ende des Weesower Luchs einzulegen. Dazu wurde eine Sitzgruppe installiert, die sich am Kreuzungspunkt Alte Willmersdorfer Str. / KAP-Str. / Weesower Dorfstr. befindet.

 

Fehlt eigentlich nur noch eine Informationstafel, die Auskunft über das FFH-Gebiet Weesower Luch gibt und das Gebiet als solches kennzeichnet.

Heu-Rundballen im Weesower Luch ?

Beitragsbild Lockfütterung im Weesower Luch

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 05. bzw. 11. März 2018

Jahreszeitlich bedingt ist in der Winterzeit die Vegetation auch im Weesower Luch “zurückgegangen”.
An vielen Stellen wird dann der Blick auf Teile des Luchs frei, der in den übrigen Jahreszeiten eher verborgen bleibt.
Bei unseren Rundgängen konnten wir an sechs Standorten jeweils einen oder zwei Heu-Rundballen (insgesamt 10) entdecken, die sich dort auf natürlichem Weg kaum angesiedelt haben können.

Das betrifft einen Standort im östlichen Teil des Luchs unweit des Hohen Grabens (Fotos 1), einen am westlichen Ende des Igelpfuhls (Foto 2), zwei weitere im Waldbereich nördlich des Igelpfuhls (Foto 3 und 4), einen im mittleren Teil des Igelpfuhls an der südlichen Seite (Foto 6) sowie einen weiteren im westlichen Teil des Luchs an der alten Landstraße nach Löhme (Bild 5).

 

Ob es sich dabei um Lockfütterung handelt, war durch uns nicht beurteilbar.

Wasser im Weesower Luch (Situation Januar / Februar 2018)

Beitragsbild Igelpfuhl, südliches Umfeld

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 08. Februar 2018

Die für das Weesower Luch so wichtige Wasserzufuhr hat sich seit der letzten Berichterstattung erneut verbessert.
Gnatzpfuhl und Graben 1 sind gut gefüllt. Bei letzterem sogar bis in den östlichen Bereich.

 

Gnatzpfuhl

Wasser im Gnatzpfuhl

Bei den Kleingewässern kann man nun auch im vorderen Bereich sehen, dass sich dort wieder Wasser ansammelt. Der hintere Bereich ist gut gefüllt und so gut wie unverändert.

Im südlichen Umfeld des Igelpfuhls tritt wieder vermehrt Wasser an die Oberfläche. Der Igelpfuhl selbst beginnt sich sehr langsam mit Wasser zu füllen. Im westlichen Pfuhlbereich kann man schon vom Weg aus eine Wasserfläche erkennen.

Der Hohe Graben ist ebenfalls gut wasserführend.

 

Fotos (9)  – zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Hochsitze im Weesower Luch

Beitragsbild Hochsitz im Weesower Luch

Avatar Karl Lehmann(K.L.) 07. Februar 2018

Die Verordnung über das Naturschutzgebiet “Weesower Luch erlaubt im § 5 – Zulässige Handlungen u.a.

“Ausgenommen von den Verboten des § 4 bleiben:

3. die rechtmäßige Ausübung der Jagd mit der Maßgabe, dass

  1. die Anlage von Kirrungen, Ansaatwildwiesen und Wildäckern verboten ist,
  2. die jagdlichen Einrichtungen an den Rand des Naturschutzgebietes zu legen sind.”

Das Jagdrecht wird durch das Bundesjagdgesetz als Rahmengesetz und im Land Brandenburg durch das Jagdgesetz für das Land Brandenburg geregelt.

Für die Jagdausübung wurden im Weesower Luch u.a. Hochsitze eingerichtet.

 

Hochsitz im Weesower Luch

Insgesamt gibt es acht Hochsitze, die sich bis auf drei Ausnahmen im nördlichen (2) und südlichen Randbereich (3) des Luchs befinden. Zwei Hochsitze befinden sich im Zentrum des Luchs.

 

Fotos (8)  – zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Was noch so passierte? Offensichtlich wurde im Febr. 2018 ein Hochsitz umgesetzt. Was da so im Naturschutzgebiet übrig bleibt 🙂 ?

 

Überbleibsel nach der Umsetzung eines Hochsitzes

Verordnung über das Naturschutzgebiet “Weesower Luch” geändert

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 30. Januar 2018

Die Verordnung über das Naturschutzgebiet “Weesower Luch” vom 22. Dezember 1997 (GVBl. 1998 II S. 70) wurde im § 2 und 3 wie folgt geändert:

§ 2
a) Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
 „(2) Die Grenze des Naturschutzgebietes ist in einer Übersichtskarte zur Verordnung über das Naturschutzgebiet „Weesower Luch“ und einer Flurkarte mit ununterbrochener Linie
eingezeichnet; als Grenze gilt der innere Rand dieser Linie. Die Übersichtskarte mit der Blattnummer 0809 -122 im Maßstab  1: 10 000, unterzeichnet von dem Bearbeiter Herrn Werkes am 2. Februar 1998, Siegelnummer 9 des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung, ermöglicht die Verortung im Gelände.
Maßgeblich für den Grenzverlauf ist die Einzeichnung in der Flurkarte der Gemarkung Weesow, Flur 1, im Maßstab 1 : 3000 mit der Blattnummer 1, unterzeichnet von dem Bearbeiter Herrn Werkes am 2. Februar 1998, Siegelnummer 9 des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung.“
b) Folgender Absatz 3 wird angefügt:
„(3) Die Verordnung mit Karten kann bei dem für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Fachministerium des Landes Brandenburg, oberste Naturschutzbehörde, in Potsdam sowie beim Landkreis Barnim, untere Naturschutzbehörde, von jedermann während der Dienstzeiten kostenlos eingesehen werden.“

§ 3

a) Der Wortlaut wird Absatz 1.

b) Folgender Absatz 2 wird angefügt:

“(2) Die Unterschutzstellung dient der Erhaltung und Entwicklung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung “Weesower Luch” (§ 7 Absatz 1 Nummer 6 des Bundesnaturschutzgesetzes) mit seinem Vorkommen von

1. Natürlichen eutrophen Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions und Mageren Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinales) als natürlichen Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse im Sinne von § 7 Absatz 1 Nummer 4 des Bundesnaturschutzgesetzes;

2. Rotbauchunke (Bombina bombina), Kammmolch (Triturus cristatus) und Großer Feuerfalter (Lycaena dispar) als Arten von gemeinschaftlichem Interesse im Sinne von § 7 Absatz 2 Nummer 10 des Bundesnaturschutzgesetzes, einschließlich ihrer für die Fortpflanzung, Ernährung, Wanderung und Überwinterung wichtigen Lebensräume”.

 

Quellen:

Verordnung über das Naturschutzgebiet “Weesower Luch” geändert durch Artikel 17 der Verordnung vom 10. November 2016 (GVBl.II/16, [Nr. 63])

Wasser im Weesower Luch (Situation 26. – 30. 12.2017)

Beitragsbild Elsengraben 2017 12 29

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 29. Dez. 2017

Die Wassersituation im Weesower Luch hat sich erneut verbessert.
Gut wasserführend sind inzwischen das Kleingewässer und der Gnatzpfuhl. Gleiches gilt auch für die Grabensysteme Hoher Graben, Graben 1 sowie den Elsengraben.
Der Igelpfuhl scheint sich auch im seinem südlichen Bereich langsam wieder mit Wasser zu füllen, soweit man das vom Weg am Graben 1 aus beurteilen konnte.

 

Gehölzbeschnitt im Weesower Luch und angrenzendem Umfeld

Beitragsbild Gehölzschnitt

Avatar Karl Lehmann(K.L.) 12.12.207

Ende Nov. Anfang Dez. 2017 wurde im Weesower Luch als turnusmäßige Pflege- und Unterhaltungsmaßnahme ein Gehölzbeschnitt durchgeführt.
Der Beschnitt erfolgte beidseitig der Alten Landstraße von Weesow nach Löhme (am nördlichen Rand des Luchs) und bis zum Beitragsdatum am Gnatzpfuhl.

(Fotos im Umfeld vom Gnatzpfuhl)

“Wiesenmahd” im Weesower Luch auf natürliche Art

Schafe im Luch

Avatar Karl Lehmann(K.L.) 07. Dez. 2017

Seit Ende November werden wieder Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen im Weesower Luch durchgeführt.

 

Schafherde im Weesower Luch

Diesmal sind es Schafe und ihr Schäfer, die für rund vierzehn Tage Quartier im Weesower Luch bezogen haben.
Die Beweidung mit Schafen soll dafür sorgen, dass ein Vergrasen und Verbuschen des Luchs verhindert wird und damit Voraussetzungen für das Gedeihen und Blühen der vielfältigen Pflanzen im Frühjahr geschaffen werden.

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