“Tierisch” was los im Weesower Luch

Weesower Luch Header

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 16. Mai 2018

Strahlend blauer Himmel und wenig Wind waren die Begleiter, bei unserem  Rundgang im Weesower Luch am 12.05.2018. Und natürlich dufte auch der Fotoapparat nicht fehlen, um das Gesehene im Bild festzuhalten.

Da Frühlingszeit Paarungszeit ist, wollten wir auch davon ein paar Bilder einfangen. Den “Gefallen” taten uns aber nur zwei Tierarten, die Graue Fleischfliege und eine Schnakenart (Schneiderschnake). Grünadrige Weißlinge konnten wir ja schon Ende April hier zeigen.

Die vielen Rapsfelder im Umfeld des Weesower Luchs lockten wieder kleine Feuerfalter bzw. Weißlinge an, hier z.B. Grünadrige Weißlinge (auch Rapsweißlinge genannt).

In Wassernähe konnten wir Libellen beobachten. Es handelte sich um die Große Pechlibelle (Ischnura elegans), die sich zu Dutzenden im feuchten Gras tummelten.

Frühlings-Exkursion ins Weesower Luch

Beitragsbild Weesower Luch

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 03. Mai 2018

Insgesamt 27 Teilnehmer hatten sich die Zeit genommen, an der Frühlings-Exkursion ins Weesower Luch am 02. Mai 2018 teilzunehmen.

Eingeladen dazu hatte die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, die u.a. die Managementplanung für das Weesower Luch koordiniert.

Unter den Teilnehmern waren u.a. Einwohner aus Weesow, Willmersdorf, Löhme und Werneuchen (Amselhain und Rudolfshöhe), Vertreter verschiedener fachlich zuständiger Einrichtungen, Landeigentümer, der Vorhabenträger Energiepark Weesow-Willmersdorf und der Werneuchener Bürgermeister.

Von allen persönlich eingeladenen Stadtverordneten hatte sich ein Vertreter der WIW die Zeit genommen, ebenfalls an der Exkursion teilzunehmen.

 

Frühlungs-Exkursion ins Weesower Luch

 

Zu Exkursionsbeginn wurden Ausschnitte des inzwischen fertiggestellten Managementplanes für das Weesower Luch vorgestellt.

Wesentliche Bausteine sind Maßnahmen zur längerfristigen Wassersicherstellung im Luch. Dazu sind eine Renaturierung von Kleingewässern u.a. des Igelpfuhls und eine Staustufe im Hohen Graben, die das Wasser im Luch zurückhalten soll, vorgesehen.

Berichte und Karten zum Managementplan sind auf der Website der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg/Natura 2000 eingestellt und damit für Jedermann zugänglich. Interessenten sind eingeladen, sich mit Vorschlägen, Hinweisen und Kritiken an der Aussprache zu beteiligen.

In der anschließenden Diskussion wurde u.a. die Frage aufgeworfen, ob es nachteilige Auswirkungen vom geplanten nahegelegenen Energiepark Weesow-Willmersdorf auf das Naturschutzgebiet geben könnte. Vom Vorhabenträger wurde dieses verneint und mit externen Untersuchungen, die es im Rahmen des Projektes gegeben hat, begründet.

Andererseits wurde u.a. auf Nachfrage eines Stadtverordneten deutlich, dass es noch zu wenig Erfahrungen gibt, ob es durch Wärmeabstrahlungen bei derart großen Solarflächen Auswirkungen auf das Umfeld und damit auf das Weesower Luch geben könnte.

Ein Teilnehmer sprach den Vertreter des Vorhabenträger direkt an und hinterfragte die Spenden-Bereitschaft seines Unternehmens zu Renaturierungs-Maßnahmen des Weesower Luchs. Sie wurde u.a. mit Hinweis auf bereits andere Ausgleichsmaßnahmen abgelehnt.

Anschließend konnten die Exkursionsteilnehmer an einem Rundgang durch das Weesower Luch unter sachkundiger Führung teilnehmen. Stationen waren u.a. die Flachland-Mähwiesen, der Igelpfuhl und der Hohe Graben.

Interessantes konnte man von Teilnehmern zur früheren Nutzung des Igelpfuhls erfahren. So soll z.B. der Pfuhl vor langer Zeit als Bademöglichkeit durch Kinder der umliegenden Orte genutzt worden sein (nicht ganz legal 😉 ).

Wer bis zum Schluss der rund 2-stündigen Exkursion durchgehalten hatte, konnte noch Interessantes zur Vogelwelt im Weesower Luch und zu den charakteristischen Vogelstimmen kennenlernen.

 

Presse:

MOZ vom 04. 05.2018 – Stauwerk soll das Weesower Luch retten

Willmersdorfer Storchenpaar ist wieder angekommen

Header Storch Willmersdorf

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 30.04.2018

Bereits in der Anfang April 2018 wurde der erste Storch in Willmersdorf gesichtet. Im wesentlichen war er mit der “Ausbesserung” des Storchennestes beschäftigt. Etwa 14 Tage später gesellte sich ein zweiter Storch dazu.

 

10. April 2018

29. April 2018

Sie fliegen wieder – Schmetterlinge im Weesower Luch

Header Schmetterlinge

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 26.04.2018

Die sonnigen Aprilwettertage haben auch Schmetterlinge “motiviert”, vielfach paarweise Ausflügen zu unternehmen.
Nachfolgend einige Exemplare, die wir auf unserem Rundgang durch Weesower Luch antreffen konnten. Unterwegs waren auch Bläulinge, die sich jedoch fotografisch von uns (noch) nicht einfangen lassen wollten.

 

Nanu, was “wächst” denn da ?

Header Was "wächst" denn da ?

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 25. April 2018

Bei einem unserer wöchentlichen Rundgänge entlang des Weesower Luchs begeneten wir einem eigenartigen “Gewächs”, das sei Kurzem dort “gewachsen” zu sein scheint.
Es steht im Naturschutzgebiet an der nördlichen Seite des Weesower Luchs unweit der alten Landstr. Weesow/Löhme mehrere. 100 m entfernt von der Kreuzung Alte Willmersdorfer Str. / Kap-Str.

 

Was "wächst" denn da ?

Wir sind gespannt, was sich daraus entwickeln wird ?

Frühlingsexkursion ins Weesower Luch

Beitragsbild Weesower Luch

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 23. April 2018

Einige Zeit war es ziemlich ruhig um unser Naturschutzgebiet (NSG) “Weesower Luch”.
Jetzt kommt wieder Bewegung in das geplante Maßnahmenpaket.
Am 02. Mai 2018, ab 16:30 Uhr, findet eine Frühlingsexkursion ins “Weesower Luch” statt.
Plakat Exkursion in Weesower LuchTreffpunkt ist die Kreuzung Weesower Dorfstr. / KAP-Str. Richtung Börnicke (Koordinaten 52.647440, 13.713907).

Lt. Veranstalter wird über den aktuellen Entwurf der FFH-Managementplanung für das “Weesower Luch” informiert einschließlich geplanter Maßnahmen, die dazu beitragen sollen die Erhaltungsgrade der Schutzgüter zu verbessern bzw. zu erhalten. Außerdem will man über die Planungen zum Solarpark ins Gespräch kommen und evtl. offene Fragen klären.

Jeder, der an aktuellen Informationen zum “Weesower Luch” interessiert ist, ist herzlich willkommen.
Die Stadtverordneten Werneuchens und die Mitglieder des Bauausschusses sind ebenfalls durch den Veranstalter eingeladen worden.

Zum Wasserstand im Weesower Luch, April 2018

Pano Gnatzpfuhl

Avatar Karl Lehmann 17. April 2017

Mehrfach haben wir schon darüber berichtet, wie wichtig Wasser für den Bestand des Weesower Luchs ist.
Im Zeitraum vom 10. bis 15. April haben wir wieder eine “fotografische Bestandsaufnahme” durchgeführt.

 

Gnatzpfuhl

 

Hoher Graben

 

Graben 1

 

Igelpfuhl

 

Kleingewässer

 

Elsengraben

Wieder Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen im Weesower Luch

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 17. April 2018

In der 18./19. Kalenderwoche wurden Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen auf den Grünlandflächen des Weesower Luchs durchgeführt. Ein Großteil der Flächen wurde wieder mittels Wiesenschleppe bzw Walze geebnet, so z.B. die häufig anzutreffenden Maulwurfshügel.
Ziel dieser Maßnahme ist es, möglichst durchgängig den Bewuchs auf den Grünlandflächen zu ermöglichen.

 

Sitzgruppe am Weesower Luch eingerichtet

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 10. März 2018

Seit kurzem gibt es für Wanderer – ob zu Fuß oder per Fahrrad – die Möglichkeit, eine Rast am nordöstlichen Ende des Weesower Luchs einzulegen. Dazu wurde eine Sitzgruppe installiert, die sich am Kreuzungspunkt Alte Willmersdorfer Str. / KAP-Str. / Weesower Dorfstr. befindet.

 

Fehlt eigentlich nur noch eine Informationstafel, die Auskunft über das FFH-Gebiet Weesower Luch gibt und das Gebiet als solches kennzeichnet.

Heu-Rundballen im Weesower Luch ?

Beitragsbild Lockfütterung im Weesower Luch

Avatar Karl Lehmann (K.L.) 05. bzw. 11. März 2018

Jahreszeitlich bedingt ist in der Winterzeit die Vegetation auch im Weesower Luch “zurückgegangen”.
An vielen Stellen wird dann der Blick auf Teile des Luchs frei, der in den übrigen Jahreszeiten eher verborgen bleibt.
Bei unseren Rundgängen konnten wir an sechs Standorten jeweils einen oder zwei Heu-Rundballen (insgesamt 10) entdecken, die sich dort auf natürlichem Weg kaum angesiedelt haben können.

Das betrifft einen Standort im östlichen Teil des Luchs unweit des Hohen Grabens (Fotos 1), einen am westlichen Ende des Igelpfuhls (Foto 2), zwei weitere im Waldbereich nördlich des Igelpfuhls (Foto 3 und 4), einen im mittleren Teil des Igelpfuhls an der südlichen Seite (Foto 6) sowie einen weiteren im westlichen Teil des Luchs an der alten Landstraße nach Löhme (Bild 5).

 

Ob es sich dabei um Lockfütterung handelt, war durch uns nicht beurteilbar.

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